Inhalt
Bewußtsein |
Emotionale Pest |
Gehirnwäsche |
Glaube |
Ich |
Kindererziehung |
Liebe |
Literatur |
Massenmedien |
Materialismus |
Mensch |
Moral |
Natur |
Neoliberalismus (Neufeudalismus, Meudalismus) |
Panzerung |
Philosoph |
Politik |
Psychologie |
Reichtum |
Religion |
Schamane |
Sexualität (Sex, Erotik, Lust, körperliche Liebe) |
sozial |
Unterhaltung (Ablenkung, Zerstreuung) |
Wahrheit |
Welt |
Wille |
Wissen
Begriffserklärungen
- Bewußtsein
Selbstgewahrwerdung, Selbsterinnerung. Bewußtsein ist eine Form der Dualität, bei der sich ein wahrnehmendes Subjekt in einem wahrgenommenen Objekt spiegelt.
Pseudobewußtsein: Das herkömmliche Denken versteht unter Bewußtsein Meinungen, Ansichten und Einstellungen zu und über sich selbst, wobei in der Regel erst gar nicht weiter davon die Rede ist, wer oder was dieses Ich-Selbst überhaupt sein könnte. Unter einem "selbstbewußten" Menschen wird zumeist ein besonders arrogant auftretendes Individuum verstanden, das zuallerletzt darauf verfallen würde, an seinen eingefahrenen Glaubenssätzen zu zweifeln und sich womöglich selbst näher auf die Spur zu kommen.
- Emotionale Pest
Nach Wilhelm Reich handelt es sich hierbei um das destruktive Verhalten des neurotischen Charakters im sozialen Kontext. Die Körper- und Charakterpanzerung zerstört die emotionale Erlebnisfähigkeit des Menschen. Wenn andere Menschen glückhafte emotionale Erlebnisse haben, z. B. in Form einer sexuellen Umarmung, so dringt eine Ahnung dieses Glücks auch zum Gepanzerten durch. Er empfindet daraufhin starkes Unbehagen, Peinlichkeit und Schuldgefühle. Als Reaktion darauf entsteht der intensive Wunsch, das auslösende Verhalten zu eliminieren, zu verbieten und zu zerstören. Dieser Wunsch, die Emotionale Pest, äußert sich in allen sozialen Organisationen, die das Ziel haben, ihre Verhaltensnormen anderen aufzuzwingen. Das kann natürlich nicht offen erfolgen. Deshalb ist Täuschung und Manipulation ein unverzichtbares Merkmal der Emotionalen Pest. Sie kann nur dadurch überleben, daß sie in ihrem grundsätzlichen Wesen nicht wahrgenommen wird. Zum Zwecke der Kaschierung wird dann oft eine starke Betonung auf Gepflogenheiten der Moral gelegt und deren strikter Vorrang vor allem spontanen Natürlichen gefordert.
- Gehirnwäsche
Leider werden Gehirne bei der Gehirnwäsche nicht von überflüssigem Ballast gereinigt, sondern der Begriff steht für tiefgreifende Konditionierung, bei der das Individuum zum Automaten geprägt wird, der im Sinne der pseudopolitischen und pseudoreligiösen Interessenkreise zu reagieren hat und möglichst nicht auf unerwünschte Gedanken kommen soll. Die entscheidenden Instanzen hierfür sind die Erziehungseinrichtungen des Staates sowie die heutigen Massenmedien. Wo früher direkter Zwang und Terror herrschten, gibt es in der modernen technisierten Kultur weitaus elegantere Mittel, um die Masse in die erwünschten Denkweisen von Materialismus und Neoliberalismus zu locken.
- Glaube
Zustand der Selbstsuggestion, bei dem Vorstellungen an die Stelle der Wahrheit bzw. Wirklichkeit treten. Wird nach herkömmlichem Verständnis als besonders anerkennens- und erstrebenswert angesehen. (Siehe auch: Wissen)
- Ich
Selbstvorstellung des Menschen als vom Ganzen getrennte Wesenheit. Diese Vorstellung hält diejenigen, die an ihr leiden, in einer künstlichen Kapsel der Einbildung gefangen. Es wird dann folgerichtig von einer "Innen-" und einer "Außenwelt" gesprochen. Wichtigste Auswirkung dieses Konzeptes ist die Blockierung der Lebenskraft.
Religion bedeutet, das innere Gefängnis wieder zu verlassen — Pseudoreligion hingegen ersetzt diesen Vorgang durch ein geistiges und moralisches Regelwerk aus Dogmen und Konzepten, die eine solche Befreiung nur versprechen, aber unfähig sind, ihr Versprechen einlösen. Stattdessen wird der Mensch zum Sklaven solcher Ideologien degradiert.
- Kindererziehung
In gepanzerten Gesellschaften werden Kinder auf eine lieblose, lebensfeindliche Weise behandelt. Es mangelt ihnen an Zuwendung, und die Befriedigung ihrer natürlichen Bedürfnisse wird ihnen verwehrt. Daher reproduziert sich die Panzerung auch in ihnen, so daß sie später mit ihren eigenen Kindern ebenfalls wieder so umgehen. Die einzige Chance, diesen Teufelskreis aufzubrechen, liegt in der Überwindung der von der Panzerung aufrechterhaltenen Kontakt- und Lieblosigkeit.
- Liebe
Das, was ist, nicht das, was sein "sollte". Liebe kann erst erfahren werden, wenn Lebenskraft vollständig in Fluß gekommen ist. Das geschieht, wenn die Selbst-Vorstellung, ein vom Ganzen getrenntes Wesen zu sein, losgelassen wird.
Pseudoliebe: Erfüllung der eigenen Erwartungen und Wünsche. Das heutige Christentum glorifiziert eine Form der Pseudoliebe, bei der es in erster Linie um andere geht und Selbstliebe eher diskreditiert wird.
- Literatur
Früher wurden Texte und Schriften verbreitet, um Menschen dabei zu helfen, sich selbst wiederzufinden und die von restriktiven Kulturen ausgeübte Gehirnwäsche zu demaskieren.
Pseudoliteratur: Heute dient der Großteil der veröffentlichten Texte der Unterhaltung und somit der Aufrechterhaltung des allgemeinen Bewußtseinsschlafs.
- Massenmedien
Heute wichtigstes, weil auch ohne ausdrücklichen Zwang äußerst wirksames Instrument der Gehirnwäsche zugunsten maßgeblicher Interessenkreise aus Oberschicht und Pseudoreligion. Da die Massenmedien ein gepanzertes Menschenbild bevorzugen und die vorherrschende Zwangsmoral propagieren, tendieren sie zur Verbreitung der Emotionalen Pest.
Anfällig für Massenmedien und deren Unterhaltungsangebote sind hauptsächlich diejenigen Menschen, deren natürliche Lebensenergie gestaut und unterdrückt ist.
- Materialismus
Durch die Lücke, die die herkömmlichen Religionen aufgrund ihres Verfalls und ihrer Degeneration hinterlassen haben, ist das Bedürfnis nach einem Ersatz entstanden. Das falsche Selbst- und Ichbild, das immer von der Gewahrwerdung der eigenen Hohlheit und Leere bedroht ist, sucht sich einen Halt an materiellen Besitztümern sowie durch rauschhaften Konsum eines immer weiter perfektionierten Unterhaltungsangebots.
- Mensch
Tiergattung, die mit der Fähigkeit zu komplexer mentaler Abstraktion begabt ist. Diese Fähigkeit führt aber in der Regel zu einer Selbsttäuschung durch Heranbildung einer künstlichen und hypertrophen Selbstvorstellung (Ich, Ego oder Selbstbild), die sich von der Wirklichkeit immer mehr entfernt und den Menschen bereits im Verlaufe der Kindererziehung in eine Kapsel neurotischer Konzepte und Projektionen einschließt (siehe Panzerung). Soziale Gemeinschaften herkömmlicher Art bestärken diese Selbsttäuschung und pflegen und fördern sie auf die verschiedensten Weisen. Je beklagenswerter der Zustand der Selbsttäuschung beim Menschen ist, umso mehr fühlt er sich anderen Lebewesen überlegen und dünkt sich, Herrscher der Natur und des Weltalls zu sein. Dies führt vermehrt dazu, daß er seine natürliche Umgebung nach und nach zerstört und vergiftet.
- Moral
Verhaltensrichtlinien, die innerhalb einer menschlichen Gemeinschaft oder Gesellschaft als verbindlich betrachtet und den einzelnen Mitgliedern durch positive Gratifikation oder negative Sanktionierung einzuimpfen versucht werden. Die Moral steht zumeist unter dem Einfluß der jeweils herrschenden Pseudoreligion. Zentrale moralische Richtlinien betreffen insbesondere die Sexualität, sowie davon ausgehend weitere zwischenmenschliche Umgangsformen. Moralbefürworter unterstellen stets, daß sich der Mensch ohne Moralkonditionierung zu einem grausamen und gewissenlosen Ungeheuer zurückbilden würde. Von der unbestreitbaren Tatsache, daß die Menschheit in den letzten Jahrhunderten durch Zivilisierung keineswegs gewaltfreier, sondern sogar zunehmend grausamer und naturschädigender geworden ist, wird dabei konsequent abgelenkt.
- Natur
Sämtliche, ursprünglich ohne Einwirkung der menschlichen Zivilisation gegebenen, Erscheinungsformen des Daseins und der Lebenskraft. Einerseits ist der Mensch selbst Natur, andererseits hat er sich durch seine Vorstellung, als separates Ich davon getrennt zu sein und durch die Ich-Instanz kontrollierend auf seine Umwelt einwirken zu können, sowie durch hypertrophe mentale Auswüchse dieser Vorstellung eine eigene Scheinwirklichkeit etabliert, unter der er zunehmend leidet.
- Neoliberalismus, auch: Neufeudalismus bzw. Meudalismus
Aktuelle materialistische Leitreligion in Deutschland. Der Liberalismus entstand im 19. Jhdt. mit der industriellen Revolution, bei der einige wenige Kapitaleigner die Arbeitskraft der Massen hemmungslos ausbeuteten. Als Gegenbewegung bildeten sich sozialistische und kommunistische Strömungen sowie im Verlaufe des 20. Jhdts. die soziale Marktwirtschaft, auch "Rheinischer Kapitalismus" genannt.
Unter dem Vorwand, sich an Entwicklungen der Globalisierung anpassen zu müssen, wurde dieses Modell von der Regierung Schröder sowie nachfolgend unter Merkel unterminiert und stattdessen eine Vermögensverlagerung von Unter- und Mittelschicht zugunsten einer schmalen, aber immer wohlhabenderen Oberschicht vollzogen. Gleichzeitig werden diese sogenannten "Reformen" von den Massenmedien, die durchweg den Interessen der Oberschicht verpflichtet sind, als "dringend notwendiger Fortschritt" angepriesen und der Bevölkerung tagtäglich in Form ständiger Gehirnwäsche einsuggeriert.
Weitere Begleiterscheinungen: außenpolitisch wird Kriegsführung wieder als legitimes Mittel gesehen, parallel dazu wird innenpolitisch der Überwachungsstaat mit eingeschränkten Grundrechten eingeführt.
- Panzerung
Wilhelm Reich entdeckte, daß zu einer Körperpanzerung, bei der das Strömen der Lebenskraft im Körper durch muskuläre und bindegewebige Verspannungen blockiert ist, stets ein Charakterpanzer korrespondiert, der durch ebenso starre Rollen- und Reaktionsmuster gekennzeichnet ist. Durch die Blockierung wird im Laufe der Konditionierung zum Erwachsenen die Empfindungsfähigkeit des Organismus herabgesetzt, bis schließlich eine Selbstidentifikation mit der Panzerung (dem Nichtfühlenwollen) gegenüber dem Fluß der Lebenskraft stattfindet. Am Ende führt der Panzerungsprozeß zur Spaltung zwischen Liebe und Sexualität.
- Philosoph
Intellektueller Spezialist, der die Ganzheit seines Seins durch hypertrophe Geistestätigkeit verloren hat. Vor allem im Westen werden Philosophen hofiert und fälschlich als "Weise" eingestuft, basierend auf der Tradition der klassischen griechischen Kultur, bei der das Ich des Menschen, also seine Selbstvorstellung als eigenständig handelndes und denkendes Wesen, das dem Ganzen souverän gegenübersteht, besonders kultiviert worden war.
- Politik
Politik bedeutet, die volle Verantwortlichkeit für den eigenen Lebensbereich zu übernehmen bzw. sich dieser bewußt zu werden.
Pseudopolitik: Im herkömmlichen Sprachgebrauch wird das genaue Gegenteil darunter verstanden, nämlich das Absehen von der Eigenverantwortung und das Projizieren der im eigenen Lebensbereich ungeklärten Fragen nach außen, auf andere. Auf diese Weise ist Politik zu einem schmutzigen Geschäft und einem Gemenge aus Haß, Aggression, Intrige und Verlogenheit geworden, zu einem Parkett, auf dem sich gerade die rücksichtslosesten und gewissenlosesten Figuren tummeln.
- Psychologie
Versuch der westlichen Kultur, die durch degenerierte Fehlformen diskreditierte Religion durch einen rationalen wissenschaftlichen Ansatz wiederzubeleben und damit neurotisierten, selbstentfremdeten Menschen praktische Hilfe zuteil werden zu lassen.
- Reichtum
Nach herkömmlichem Sprachgebrauch: Gier, Habsucht, Besitz und Kontrolle. Wirklicher Reichtum ist das Loslassen von neurotischen Besitz- und Kontrollwünschen (die reflexartig aus der falschen Selbstvorstellung eines vom Ganzen getrennten Wesens entstehen); stattdessen wird die Verbindung zur Ganzheit des Seins erkannt, und daß diese in Wirklichkeit niemals verlorengegangen ist.
- Religion
Religion bedeutet die Aufhebung der vom falschen Selbstbild verursachten Trennung zwischen sich selbst und der Ganzheit des Seins, also die Rückverbindung (religio) zur Einheit.
Pseudoreligion: Im herkömmlichen Sprachgebrauch ist Religion zu einem Hort falscher Vorurteile und Vorstellungen geworden, etwa, Religion sei Glaube an etwas, das es nicht gibt, z.B. Gott, Wunder, den Teufel, den Weihnachtsmann oder das Christkind. Der latente innere Zweifel an diesen Vorstellungen führt notwendigerweise zu einer Angstspannung, die wiederum Dogmatismus, Fanatismus und Intoleranz verursacht. Der vorhandene Spannungsstau tendiert ständig dazu, sich im Haß auf Andersgläubige zu entladen, da auch hier (genau wie beim falschen Politikverständnis) die eigene Unklarheit nach außen projiziert wird. Hinzu kommen menschenverachtende Dogmen wie das von der Ursünde des Menschen, von der Lasterhaftigkeit und Verwerflichkeit alles Fleischlichen und Sinnlichen, die zu einer permanenten sexuellen Unterdrückung führen und damit den Stau der natürlichen Lebenskraft weiter eskalieren lassen.
Die bekanntesten Pseudoreligionen sind die sogenannten "Weltreligionen" Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum, sowie neuere Kulte und Sekten. Pseudoreligionen sind leicht daran zu erkennen, daß sie moralisches Verhalten anstelle von Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz verlangen.
- Schamane
Mensch, der aus seinem natürlichen Sein heraus lebt und fühlt. Er läßt sich sein Gewissen nicht von anderen vernebeln, abhandeln oder abkaufen, sondern richtet sich stets nach seiner inneren Stimme, der Stimme des Herzens. Da sich die überwältigende Majorität der heutigen Menschen der gängigen Hypnose und Selbsthypnose unterworfen hat, stellen Schamanen in unserer Gesellschaft eine absolute Ausnahme dar und werden üblicherweise sofort ausgegrenzt (durch Verlachen, Totschweigen, in restriktiveren Kulturen auch durch Verfolgung und Bestrafung).
Entsprechend den verdrehten Wünschen und Bedürfnissen einer an Unterhaltung und Konsum orientierten Gesellschaft gibt es die dazu passende Form des Zirkusschamanen, der sich als vorgeblicher Wahrsager oder Wunderheiler oder einfach nur als spiritueller Unterhaltungskünstler betätigt.
- Sexualität, auch: Sex, Erotik, Lust, körperliche Liebe
Natürliche Ausdrucksform der Lebenskraft. Die restriktiven Moralzwänge der Pseudoreligionen richten sich vor allem gegen freien und selbstbestimmten Ausdruck der Sexualität und versuchen die Kontakte zwischen Menschen nach festen Verhaltensschablonen (sogenannten "Beziehungen") zu reglementieren. Ein weiterer Einfluß wird durch das materialistische Denken ausgeübt, das andere Menschen als besitzbare Gegenstände zu behandeln versucht.
- sozial
Lebensstil und zwischenmenschliche Umgangsform, bei der außer dem eigenen Nutzen auch das Wohlergehen der Mitmenschen berücksichtigt wird. Mit Aufkommen des Neoliberalismus wurde von interessierten Kreisen der Oberschicht und der Massenmedien versucht, dem Begriff "sozial" einen negativen Beigeschmack anzuheften. (Neuerdings wird auch von "Gutmenschen" gesprochen, wobei "gut" hier im Sinne von Dummheit, Naivität und eiferndem Gerechtigkeitssinn verstanden wird.)
- Unterhaltung, auch: Ablenkung, Zerstreuung
Da die Selbstvorstellung des Menschen als vom Ganzen getrenntes Ich eine künstliche Fiktion ist, muß sie, um fortdauern zu können, ständig neu aufgebaut werden. Wird dieser Vorgang zeitweilig unterbrochen, so bricht sie in sich zusammen. Dies löst beim herkömmlich konditionierten Menschen akute Angst- und Panikzustände aus. Zur Aufrechterhaltung der Selbsthypnose hat die moderne Zivilisation das Mittel der "Unterhaltung" bis zur Perfektion entwickelt. Hier wird das menschliche Gehirn einem dauernden Strom von Reizen ausgesetzt, der verhindern soll, daß eine Unterbrechung der Selbst- bzw. Ichvorstellung stattfindet.
- Wahrheit
Um zu verhindern, daß jeder Mensch sich gewahr wird, daß er selbst legitimer Repräsentant der Wahrheit ist, wird ihm eingeredet — und glaubt er dann selbst bzw. versucht es auch anderen einzureden —, daß es "die" Wahrheit gar nicht gebe, sondern nur "viele verschiedene Wahrheiten", oder daß Wahrheit immer "etwas Relatives" sei, von dem man nie genau wissen könne, um was es sich handele.
- Welt
Im Bewußtsein erscheint die Welt als Gesamtheit der Wahrnehmung, einschließlich des eigenen Körpers mit seinen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen sowie aller anderen Körper. Deshalb ist die Vorstellung, als Teil einer solchen Manifestation auf die anderen Teile einwirken zu können, absurd. Es gibt hier keinen isolierten Handelnden, sondern alles, was sich vollzieht, sind Wandlungen der Erscheinungsform selbst.
- Wille
Wille ist das Wirken der Lebenskraft innerhalb der Ausdrucksform der Erscheinungswelt.
- Wissen
Ursprünglich umfaßte Wissen nicht nur theoretische, sondern auch praktische Kenntnis, also die Fähigkeit zur Lösung von konkreten Aufgabenstellungen (auch: Kompetenz). Durch Zunahme einer rein intellektuellen Weltaneignung (mentale Abstraktion) ist die praktische Seite immer mehr vernachlässigt worden, so daß an heutigen Ausbildungseinrichtungen vorwiegend totes Faktenwissen, also Information, vermittelt wird.
Echtes Wissen, also Wissen durch Erfahrung und direkte eigene Verifikation, steht im Gegensatz zum Glauben, das auf nichtverifizierten Annahmen und Vorstellungen beruht.